Posts mit dem Label Social Media werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Social Media werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Keine Fehlentscheidungen mehr beim Tätowierer dank dieser App?

Überlegst du dir schon seit geraumer Zeit dir ein Tattoo stechen zu lassen? Fragst du dich, wie das Tattoo an deinem Körper aussehen könnte? Hast du vielleicht sogar Angst, dass du die Entscheidung bereuen wirst? Ich kann diese Fragen nachvollziehen, schliesslich besitzt man ein Tattoo bekanntlich sein ganzes Leben lang.

Ich habe jedoch die perfekte Lösung gefunden. INKHUNTER! Ein Team aus dem Osten-Europas hat ein App entwickelt, mit dem man genau diese Fragen beantworten kann. Die Funktion der App ist ziemlich einfach.
Als aller erstes sucht sich der Benutzer ein Motiv aus. Man findet hunderte Motive auf einer vorinstallierten Bibliothek oder kann selber welche hochladen und diese mit Hilfe von Augmented Reality, also via Handykamera, auf seiner Haut anzeigen lassen. Damit die Kamera einen Startpunkt hat, muss man sich ein "Smiley" auf die gewünschte Stelle malen. Das Tattoo kann man dann via Bildschirm auf der Haut betrachten und beliebig verschieben.
Bezüglich Augmented Reality haben die Mitstudierenden aus der Gruppe Digittalk einen gut verständlichen Blogeintrag verfasst.

Quelle: InkHunter
Sitz das Tatto einmal hat man die Möglichkeit verschiedene Bearbeitungstools zu verwenden. Man kann die Helligkeit, Kontraste, Filter und weitere Tools benutzen, um das Bild den gegebenen Angelegenheiten anzupassen. Hier seht ihr, wie dies in etwa aussehen könnte, ein Ausschnitt aus der Webseite InkHunter.
Quelle: InkHunter

Die App ist nebst dem klassischen Beispiel von Pokemon Go ein gutes Beispiel für das Aufzeigen von Augmented Reality Technologie. Durch den Bildschirm des Smartphones sieht man beispielsweise seine Hand, mit einem Tattoo versehen. Die App lässt zusätzlich zu, sein Bild mit Freunden oder Bekannten zu teilen (sieht man rechts auf dem Bild).

In diesem Artikel wird beschrieben, dass das Team von InkHunter zurzeit an der Verbesserung des Augmented Reality Algorithmus arbeitet. Zurzeit kann man nämlich nur Schwarz und Weiss Motive verwenden. Pavlo Zazumoskyi, Entwickler bei InkHunter, erklärt, dass sie zurzeit an der Anpassungsfähigkeit der Applikation arbeiten, das heisst wie die Motive in dunklen Räumen reagieren. Ausserdem wird es in der Zukunft möglich sein, farbige Motive auf seine Körperstellen projizieren zu lassen.

Was hältst du von dieser App? Lass es uns in der Kommentarfunktion wissen! Hier findet ihr noch die Facebook Seite von InkHunter.

Weitere spannende Artikel, von meinen Mitstudenten, rund um das Thema Digitalisierung findet ihr hier. Beim Blog von Bruno Bucher findet ihr weitere spannende Beiträge.



Freitag, 21. Oktober 2016

Social Media Strategie - Wie wichtig ist sie für Unternehmen?

100% der schweizer Grossunternehmen und 87% der Klein- und Mittelunternehmen sind aktiv auf Social Media, wobei nur 47% tatsächlich eine Social Media Strategie besitzen. Dies hat uns der Gastreferent Mike Schwede, welcher übrigens von der Schweizer Handelszeitung als wichtigster "Schweizer Digitalkopf" nominiert worden ist, erzählt.

Was mir von der Vorlesung vor allem geblieben ist, dass Social Media nicht nur als Plattform betrachtet werden soll, sondern ein Feature für ein Unternehmen ist. Die Firma kann sich darstellen, vernetzen und ihren Bekanntheitsgrad deutlich erhöhen. Ausserdem kann dank der Kommentar Funktion direkt mit Kunden interagiert werden sowie Beiträge über neue Produkte oder ähnliches können publiziert werden. Dies bedeutet, dass man immer Feedback bekommt und manchmal gnadenlos kritisiert wird. Ein Vorteil den man bei klassicher Werbung über Plakate nicht hat. Damit wird also das Verhalten verändert, weil mehr Personen mitreden und quasi der Mensch im Zentrum steht. Durch diesen Dialog können Kunden gebunden und sogar dazu gewonnen werden.

Wie bei allen Strategien, bedarf es zuerst eine Analyse, welche als Basis dient. Anschliessend definiert man Ziele und Zielgruppen, von denen dann die Strategie und Massnahme abgeleitet werden. Mike Schwede hat hier eine gute Grafik gezeigt, was für mögliche Strategien es geben kann.

Quelle: Mike Schwede
Nehmen wir an, das Ziel des Unternehmens ist, einen besseren Supportservice für Kunden im After-Sale anzubieten und mit ihnen zu interagieren. Dieses Unternehmen wählt die Strategie "Service & CRM". Als nächsten Schritt wird die Massnahme zur Social Media Strategie umgesetzt. Es ist herauszufinden, wie die Ziele und Zielgruppen am besten angesprochen werden.

Was bei einer Social Media Strategie nicht fehlen darf, ist das Monitoring. Hierbei untersucht das Unternehmen, welche Gespräche zu den eigenen Produkten oder Themen für die eigene Firma relevant sind. Dies sollte dem Unternehmen einen Überblick über Themen gewähren, damit positive oder negative Bewegungen erkannt werden können und man dagegen schnell etwas unternehmen kann. Dies kann vor allem wichtig sein, wenn sich viele Kunden über ein Produkt beschweren, was für das Unternehmen eine "Krisensituation" ist. Daher ist es durchaus von Vorteil, dass Unternehmen einen Notfallplan für solche Situationen bereithalten.

In der heutigen Zeit sollten alle Unternehmen in Social Media tätig sein und idealerweise eine Strategie haben. Vor allem Firmen die Ware produzieren oder Dienstleitungen anbieten ist es sehr vorteilhaft eine Strategie zu entwickeln. Das Potenzial besteht, wird jedoch nicht hundertprozentig genutzt. Durch Kommunikation mit Kunden wird die Aufmerksamkeit auf die eigene Marke gesteigert, was die Verkaufszahlen in die Höhe treiben kann.Wie wir auf der Grafik entnehmen können, wird nicht nur der Bereich Marketing durch eine Social Media Strategie angesprochen, sondern auch weitere Bereiche im Unternehmen, wie Service oder Human Ressources. Nicht zu vernachlässigen ist das Messen der Ziele, die man in der Strategie definiert hat. Nur so können nämlich Erfolge oder Misserfolge festgestellt und die Strategie somit optimiert werden.